Peptide gehört zu den Themen, bei denen die Details mehr zählen als die Schlagzeilen. Diese Seite bündelt Hintergrund, Wirkmechanismen und die praktischen Punkte, die am häufigsten gefragt werden.
Zuletzt geprüft am 2026-08-01. Wo eine Aussage auf einer konkreten Studie beruht, wird die Studie beschrieben und nicht überinterpretiert.
==== Besiedlung Japans ==== Japan wurde nach dem gegenwärtigen Kenntnisstand durch zwei Migrationswellen bevölkert. Die erste Welle fand nach der letzten Eiszeit, in der Jōmon-Zeit, vor etwa 13 000 bis 3000 Jahren statt. Die zweite Migrationswelle kam während der Yayoi-Zeit, vor etwa 2500 bis 1700 Jahren. Die Jōmon wurden dabei von den Yayoi entweder verdrängt oder assimiliert. Eine Hypothese besagt, dass der trockene Ohrschmalz-Genotyp von den Yayoi nach Japan kam, während bei den Jōmon der feuchte Typ dominierte. Für diese Hypothese spricht, dass der 538G-Genotyp in entlegenen Gebieten – den Rückzugsgebieten der Jōmon – deutlich verbreiteter als in den Yoyoi-Gebieten ist. Daraus lässt sich auch schließen, dass die genetische Durchmischung von Jōmon und Yayoi in Japan noch nicht abgeschlossen ist. Aus der Häufigkeit des 538G-Allels und des damit assoziierten feuchten Ohrenschmalz-Genotyps lässt sich bei den Ainu, den Ureinwohner Japans, und der Bevölkerung der Ryūkyū-Inseln („Okinawa“) schließen, dass sie keine direkten Nachfahren der Yayoi sind, die aus der nördlichen Mongolei und Sibirien nach Japan kamen. Auch andere Studien kommen zu dem Ergebnis, dass die Ainu genetisch erhebliche Unterschiede zu anderen ostasiatischen Populationen aufweisen.
Quellen: de.wikipedia.org
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